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Eine Feierstunde zu Ehren von Schwester Imbertina
Viele Glückwünsche zum 80. Geburtstag

BZ 12.4.1985
Stegen-Eschbach (w). Zum 80. Geburtstag lud die Pfarrgemeinde St. Jakobus Eschbach Gemeindeschwester Imbertina zu einer Feierstunde in den Bürgersaal. Für den Pfarrgemeinderat übermittelte dessen Vorsitzender Dr. Norbert Stein und für die politische Gemeinde der erste stellvertretende Bürgermeister und Eschbacher Ortsvorsteher Max Spitz die Glückwünsche. Die Kinderschola umrahmte die Feier mit Liedern.


SCHWESTER IMBERTINA feierte mit der Pfarrgemeinde St. Jakobus Eschbach ihren 80. Geburtstag. Der sehr aktiven Krankenschwester gratulier‘ten Pfarrgemeinderatsvorsitzender Norbert Stein, Ortsvorsteher Max Spitz und Pfarrer Hog in einer Feierstunde. Bild: Wendelin Drescher


Die noch sehr rüstige und vitale Jubilarin stammt aus Oberwinden im Elztal. Da sie die Eltern früh verlor, wuchs die beliebte Eschbacher Schwester bei der Cousine des Vaters auf. 1928 folgte sie ihrer Schwester ins Kloster Gengenbach und trat dem Orden bei; 1930 legte sie ihre Gelübde ab.

Seit 1970 ist Schwester Imbertina unermüdlich in der Krankenpflege in Eschbach tätig. Sie ist mit ihrer Arbeit in die Sozialstation Dreisamtal eingegliedert.

Trotz ihres Alters geht die Jubilarin jeden Vormittag talauf und talab zu ihren Kranken. Auch nachmittags ist die Krankenschwester oftmals noch im Einsatz. Einige Krankheiten hat Schwester Imbertina mit Erfolg bewältigt. Mit ihrer dadurch gewonnenen Erfahrung machte sie den von ihr betreuten Kranken immer wieder Mut. Jedoch nicht nur in der Krankenpflege ist die Jubilarin aktiv. Zudem ist sie Mesner in der Eschbacher Kirche, um deren Schmuck sie sich ebenfalls kümmert.

Für diesen Dienst lobte Pfarrer Hog die eifrige Schwester besonders. Die Pfarrgemeinde schenkte der Jubilarin einen Ruhesessel. Einen Geschenkkorb übergab Ortsvorsteher Max Spitz.