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Joseph Hog - ehemaliger Pfarrer in Eschbach

Beilage zum Testament, das beim Dekan in Löffingen ist - Dekanat Neustadt

Meine Lebensdaten:

Joseph Hog
Geboren am 22. XII. 1910 in St.M
ärgen Schwarzwald
Getauft am 24. XII. 1910 in St.M
ärgen Pfarrkirche

Schulische Ausbildung:
Grundschule St.M
ärgen (Ausbildung sehr mangelhaft!)
Gymnasium: Lendersche Anstalt Sasbach 1921-23
Friedrichsgymnasium Freiburg 1923-30
Abitur: 29.M
ärz 1930 am Friedrichsgymnasium

Studium an der Universität:
Freiburg Br. SS.1930-WS 32
M
ünster i.W. SS.32 und WS 32/33
Freiburg Br. SS. 33 und WS.33/34

Besondere Interessen: Geschichte, Naturwissenschaften
2 Sem. Astronomie bei Prof. Plassmann in M
ünster
2 Sem. Philosophie bei Prof. Wust in M
ünster

Priesterseminar St.Peter SS34 und WS 34/35
Priesterweihe: am 31. M
ärz 1935 durch Erzbischof Conrad Gröber
Einsatz im priesterlichen Dienst der Erzdi
özese Freiburg
Als Vikar 10 Jahre:
Weil / Rhein P.u.P. :1935-37
Pforzheim St. Franziskus: 1937-39
Karlsruhe Hl. Geist: 1939-40 9 Monate
Karlsruhe St.Stefan: 1940-42
Dort Schulverbot und kurze Verhaftung wegen:
mangelnden Wehrwillen und staatsfeindlicher Gesinnung vor Schimmerem bewahrt durch Strafversetzung nach Villingen S. Fidelis 1942-Jan. 45.
Als Pfarrverweser in Altdorf bei Lahr 1945-47
Als Pfarrverweser und Pfarrer in Schluchsee 1947-57 dort wegen Krankheit weg
Pfarrverweser und Pfarrer in Waldwies 1957-68
Pfarrer in Eschbach bei St.Peter 1968-81
Zus
ätzliche Aufgaben: Dekanats Frauenseelsorger im Dekanat Neustadt und Stockach
Mesnerseelsorger im Dekanat Neustadt. Archivar im Dekanat Stockach mit besonderer Ausbildung durch Professor Wolfgang M
üller.

Ehrungen: Keine.

Schwerpunkt meiner Arbeit: Seelsorge der Landbevölkerung. ;Mitarbeit im Pestalozzi Kinderdorf mit Walldorfschule. Wiederbelebung der Volkstracht in Eschbach.

Die Geschichte des Lindenberg insbesondere die Geschichte der ewigen Anbetung dort durch die Mägde von Lindenberg ist von mir bearbeitet und im Freiburger Diözesan Archiv 1979 veröffentlicht. Die umfangreiche Materialsammlung im Pfarrarchiv in Eschbach hinterlegt. Arbeiten an der Heimatgeschichte St.Märgen beabsichtigt z.Z jedoch von örtlichen Kräften genügend versorgt und Archiv mir nicht zugänglich.

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Die Brüder oder Theresienwohnung im Pfarrhaus betreffend. - Umbau für Zwecke der Pfarrwohnung 1970-73.

Eschbach, 28. Juni 1973
Als 1788-90 das Klosterpfarrhaus in Eschbach gebaut wurde, fügte man dem Hauptflügel den Seitenbau an, unten Waschküche und Backhaus, Holzremiese und Treppenabgang‚ im Obergeschoß 2 Zimmer für die Brüder und ein Werkraum, Gang auf der Innenseite. Die beiden Zimmer ließen sich nicht gut heizen, das begonnene Kamin wurde nicht vollendet und stand als Torso da bis l970. Das mittlere Zimmer war über ein langes Rohr heizbar. Das Waschküchenkamin war unter Gustenhofer erneuert worden. Gustenhofer betrieb noch Landwirtschaft zus. mit dem Mesner Helmle, im Hof hatte man gemeinsam Schweine und Hühner sowie eine große Miete. Man versuchte zuerst die Schwestern dort unterzubringen und baute einen Eingang von außen, teilte die Waschküche und baute eine Stiege, die sehr steil ausfiel. Jahreszahl an der Türe Waschküche 1898/99. Vers an der Treppe: "Das ist die Stiege zur Ewigkeit, hier schlägt die Uhr immer und allezeit“.

Als Gustenhofer 1903 auf den Lindenberg zog, richtete er für seine Köchin, Eleonore Maier, diese Wohnung ein. Sie starb dort 1925. Nachfolgerin wurde Theresia Scherer, die Trachtennäherin, die bis 1957 ihren Beruf dort ausübte. Wohl alle Bräute von Eschbach und alle Trachtenmädchen gingen hier ein und aus. Man ging meist durch die Waschküche und brachte als Gabe Holz und Wasser. Im mittleren Zimmer war es wohnlich, die Küche und der Abort waren minder. Seit dem Tode von Theresia standen die Räume leer.
Mit der Außenrestaurierung 1969 kam die Gelegenheit zur Erneuerung der Gangfenster, denn hier war ein Hauptkältequelle (lottrige Bleiverglasung von 1790!).

1970 wurde der Kamintorso abgebrochen, die beiden Zimmer bekamen neue Fenster, die elektrischen Installationen wurde erneuert und die Zimmer gerichtet, leider nicht so gut isoliert wie später der Werkraum. In Zimmer 1, das nun als Gastzimmer dienen sollte kam ein elektrischer Nachtstromspeicherofen. Zimmer 2 als Näh- und Bügelzimmer erhielt einen besseren Allesbrennerofen (Privateigentum Pfr. Hog). Man gab der Wohnung nun den Namen Theresienwohnung. 1972 begann man mit dem Umbau der ehem. Küche, Kanalanschluß war 1971 gemacht worden; Abbruch einer Wand, Versetzen der Türe und damit Einbeziehen des Fensters nach Süden, damit im Winter ein Raum des Hauses Sonne hat. Zimmermeister Zipfel sagte Hilfe zu, Stiftungsrat genehmigte die Mittel, wenn auch in Eschbach die Meinung vorherrscht, der Pfarrer habe Platz genug, man sollte hier wieder eine Mietwohnung für arme Leute einrichten. Durch Neuinstallation der El. Leitungen ist Beheizung Mit Nachtstrom in allen Räumen möglich. Im Febr. war der Werkraum benutzbar, auf Mai sollte der erste Gast einziehen können. Das war Jos. Schröer, Pfarrer i. R. in Osnabrück. Als er am 25.5. abfuhr‚ kam der Install. Kasper und begann Wasser und Abort einzurichten. Gipser Fischer St.Märgen, Maler Spiegelhalder St.Peter machten die entspr. Arbeiten, Zipfel ein Teil der Zinmerarbeiten. Die Hälfte der Kosten wurde gespart durch die Eigenarbeit des Pfarrers und seiner Angehörigen. Die Eigenarbeit am Elektrischen prüfte El. Meister Tritschler und fand sie in Ordnung.

Am 25. Juni war die Wohnung fertig bis auf Kleinigkeiten.
Bischof Dr. Franz Hengsbach von Essen und sei Fahrer‚ Herr Stiel, kamen und weihten durch Wohnen die Räume ein. Der Bischof segnete sie und gab dem Gastzimmer St. Franziskus als Patron. Der Bischof fühlte sich wohl, er lobte vor Allem: Wasser, Ruhe, Luft und die Gastlichkeit des Pfarrhaus.
Für uns alle waren es Ehren-und Freudentage.
Pfarrer Joseph Hog

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Pfarrchronik Eschbach   1981 

Am 26. Juni starb im Krankenhaus in Vörenbach Rosalia Wehrle nach hartem Leiden in ihrem 72. Lebensjahr. 32 Jahre hat sie als Pfarrhaushälterin mir und in den drei Pfarreien: Schluchsee Wahlwies und Eschbach treu gedient. Ihrem Wunsch entsprechend wurde sie in der Heimat St.Märgen begraben. Was der Herr Dekan in der Kirche in St.Märgen von ihr sagte, wird wohl nicht so oft von einer Frau im Dienst der Kirche gesagt werden können. Ebenso ehrend waren die Worte von Frau Goethe (aus der Familie des Johann Wolfgang von Goethe stammend) die im Namen der Haushälterinnen gesagt wurde.

Dieses Ereignis wurde dann natürlich auch mitbestimmend, da man in Freiburg mein Pensionierungsgesuch auf 1. September 1981 bewilligte. Wenige Wochen vor dem Tode von Rosalia Wehrle vorgenommene Untersuchung des Pfarrhauses auf ungünstige Wasseradern und deren Strahlung zeigte für die Stellung des Bettes von Rosalia ungünstige Daten. Dasselbe ist auch in Wahlwies der fall gewesen. An der Kirchenwand entlang geht diese Linie!

Bei der Stellung der Betten, wie zur Zeit, ist dies beachtet.

Mit Datum vom 14. Juli wurde meine Zuruhesetzung durch den H.H. Erzbischof ausgesprochen. Der Pfarreiverband: St.Peter, Eschbach, Stegen, Buchenbach, St.Märgen, wie von einigen von uns beantragt ist offenbar noch nicht zustande gekommen, da die Großen nicht interessiert sind (Kirchzarten und Stegen). So wird also der kleine Verbund: St.Peter mit Lindenberg und Eschbach wirksam. Pfarrer Läufer ist ab 1. September auch für Eschbach zuständig. Bis 31. 8. Geht noch meine Amtszeit.

Auf 1. August bekam ich durch Vermittlung der Veronikawerkes wieder eine Haushälterin, Frau Irma Seibel aus Pirmasens. Die bisherige Versorgung durch die Mitbewohner: Krone-Slomski war nur ein Notbehelf, aber dankbar angenommen. Die Hundstage brachten eine große Hitze und im Pfarrhaus eine üble Kalamität mit der Abwasserleitung, die offenbar schon längere Zeit verstopft nun den Kanaldeckel hochhob. Feuerwehrkommandant W. Zipfel kam bald zu Hilfe und dazu denn der Einsatzwagen mit W. Schweizer. So wurde dann die ganze Leitung bis jenseits des Maierhofweges durchgereinigt. Einmal im Jahr sollte jemand sich um diese Dinge kümmern, dass nicht zu einer Unzeit dieser Fall wieder kommt. Das große Pfarrhaus braucht eben einen Hausmeister.

Im Pfarrhaus konnte man den 80. Geburtstag von Frau Helene Krone bei guter Gesundheit der Jubilarin feiern.

Die Hitzeperiode der Hundstage schloß mit heftigen Gewittern. Am Sonntag den 16. August schlupfte der Eschbach gerade noch mit etwa 20 cm Abstand unter der Kirchebrücke durch. Gut, dass Dächer und Dachrinnen in Ordnung sind, sodaß keinerlei Schäden entstanden.

Am Dienstag 18.8. kam Nachmittags der Weihbischof von Aachen zur Zeit auf dem Lindenberg, zur Besichtigung unserer Kirche und ihrer Kostbarkeiten. 1 Stunde später kamen die beiden Domkapitulare Dr. Bechtold (Bauamt) und Vomstein (Personal Referent) um meine Verwendung nach dem 1. September zu besprechen, wobei klar wurde, dass man meinen Umzug ganz nach St.Märgen erwartet. Diesem Wunsch werde ich baldmöglichst entsprechen. Pfarrer Läufer soll auch ganz Pfarrer hier sein. Es wurde auch über die Verwendung der Pfarrwohnung nach Restaurierung gesprochen. Mein Wunsch, es möge ein Priester wieder kommen wurde erneut betont. Wieweit er bereit sein wird, für die Pfarrei etwa Gottesdienst zu übernehmen blieb offen. Meine Verabschiedung erfolgt am folgenden Sonntag den 6. September im Hauptgottesdienst durch den hh Dekan Litterst. Nach dem Gottesdienst war dann die Abschiedsfeier im Pfarrhof durch die Gemeinde und die Vereine in recht herzlicher Form. Am Sonntag, 13.9. war in ähnlicher Form die Einführung des Nachfolgers Pfarrer Läufer, der damit zwei Pfarreien zu verwalten hat.

Damit schließt nun auch der Chronist seine Arbeit an diesen 41 Blättern. Er hofft, dass die Pfarrei von Gott gesegnet sei und immer gute Seelsorger haben möge. Das ist auch mein Gebet.

J.H.

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Im 49. Dienstjahr als i.R.-Pfarrer hat man seine eigenen Erlebnisse und Gedanken. Diese habe ich in einem eigenen Fasc. Niedergeschrieben. Daß ich von Natur und Herkunft bescheiden bin, ist mein Glück, da ich überall im allgemeinen zuletzt komme. In St.Märgen No. 5; in Eschbach No. 3;

Seit meiner Zurruhesetzung 1.9.81 wurde ich nie mehr zu einer Pfarrgemeinderatssitzung eingeladen, obwohl die in der Pfarrei mitarbeitenden Priester satzungsgemäß zum Pfarrgemeinderat gehören. Den Rat guter Leute habe ich in allen Pfarreien gern gehört und auch erbeten, so in Altdorf, Schluchsee, Wahlwies und Eschbach. In Eschbach war bei mir der Laie: Dr. Stein Vorsitzender. In mancher Hinsicht ist es auch gut, wenn Herrschernaturen regieren, wo etwas durchgesetzt werden muß. In Eschbach war das der Fall, als wegen der Pfarrhausrestaurieung das Haus restlos geräumt werden musste und man von mir erwartete, dass ich alle Überbleibsel der Pfarrer seit 1790 wegschaffe. Was ich nicht sofort tat, flog auf den Müllhaufen. Nur mit List konnten einige Sachen gerettet werden. Wochenlang lag denn der Haufen in Schnee und Regen vor dem Pfarrhaus.

J.H. 17.3.1984

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St.Märgen 21.August 1986

Herrn Diakon Hakes, Pfarrhaus Eschbach

Lieber, sehr geehrter Herr Diakon!

Anläßlich meines kurzen Ferienaufenthaltes in meiner Heimat St.Märgen war ich auch zweimal in Eschbach. Leider konnte ich Sie nicht treffen auch telefonisch nicht erreichen. Bezüglich Pfarrei und Bruderdienst werden Sie wohl getan haben, was Sie versprachen. Wir haben ja in Eschbach besonders in Bereich Berge in jedem 2. Haus eine behinderte Person; besonders empfehle ich Ihnen: Anna Faller bei Familie Lienhard (Klausen) Frau Lienhard ist die Schwester meines verstorbenen Schwagers. Auch im Hilsihüsli, das zu St.Peter gehört, dessen Bewohner aber nach Eschbach kommen ist eine Behinderte, dort ist auch unsere ganz hervorragende Sängerin Roswitha Dold-Metzger, die in Jugendgottesdiensten hervorragend mitgewirkt hat.

Nun das Pfarrhaus, in dem ich 14 Jahre war: Mit dem verzicht auf die Pfründe verlor ich alle Rechte in der Kirche und im Haus. Ich musste dann das haus wegen Heizungsbau total räumen, denn nach dem Tod von Rosalia, meiner treuen Helferin war es aus mit den üblen Ölofen an 4 verschiedenen Kaminen. Wie groß das Haus ist, wissen Sie. So musste ich Sachen weggeben oder verstellen, einigen auf den Pfarrhausspeiche, andere in die Scheuer; diese gehört nicht zum Pfarrhaus, sie ist Eigentum der Denkmalpflege, und Leichenhalle der Gemeinde. Mit Denkmalamt habe ich bezüglich Autogarage, die ich selbst auf meine Kosten gebaut habe, eine Vereinbarung getroffen. Dabei war auch an den Hasenstall der Familie Thoma gedacht. Thoma mähte uns alles Gras und bekam als Straßenwart das Straßenheu. Auf dem Pfarrhausspeicher steht nur noch ein Regal, das ich nicht mehr brauche und Schränke der Pfarrei. Im linken Teil des Pfarrhausspeichers ist ein wichtiger großer Schrank der Pfarrei mit Plänen der Wasserleitungen, der Kanalisation, der Grundwasserströme und damit der Erdstrahlen, die uns Kummer machten. Daß nur zwei der seit 1790 das Haus bewohnende Pfarrer es gesund verlassen haben, alle anderen aber krank oder tot, so auch meine gute Haushälterin Rosalia, hing damit zusammen, auch die Tatsache, dass das haus wegen seiner Lage wenig Sonne an der Wohnung hat. Der böse Apostat Häberlin ärgerte damit den Abt Steyrer. Im neuen Rel. Schamat ??????? soll nicht mehr stehen wie 1910 und 1932: wenig Sonne, sondern ruhige Lage; das ist auch vorbei, seit mein Nachfolger die Pfarrräume dort eingerichtet hat. Bei mir wohnten unten die Hausleute: Krone-Slomski, was für uns sehr schön war.

In der Scheuer sind noch 3 Gegenstände von mir, die mein Bruder Albert gelegentlich holen wird: runder Tisch, Waschkommode und Sitztruhe. In der Scheuer sind auch Sachen der Denkmalpflege und wichtige Antiquitäten der Pfarrei und des Hauses, sowie die Theaterausrüstung der Vereine.

Der Seitenbau des Pfarrhauses, bei mir eigentlich Teilbau, hieß: Theresienwohnung, weil dort die berühmte Trachtennäherin Theresia Scherer wohnte. Von der Waschküche führte eine Stiege dorthin; früher wohnte kurze Zeit ????? Sie hatte interessante Inschriften wie: Diese Stiege führt zur ewigen Seligkeit! Theresia staffierte die Mädchen mit Trachten aus Schäppel besonders die Bräute zur Hochzeit und die Jungfrauenkongregation. Dort war es sehr kalt. Jeder Besucher brachte Theres ein Scheit Holz für ihren Ofen. Ich habe den Flügel innen und von unten isoliert und gute Fenster durch Zimmermann Zipfel machen lassen und dort die Gastwohnung eingerichtet, unter anderen war Bischof Franz Hengsbach, Leibfuchs von Forstdirektor Karl Volk (CV), dort zu Gast.

Garten: Daran hatten neben dem Pfarrer Anteil: Krone, Schwestern und Familie Thoma. Pfarrer Gustenhofer hat vor 100 Jahren die Zwetschgenbäume gesetzt, die immer viel brachten und uns das Zwetschgenwasser lieferten. Pfarrer Wiederkehr hat die nächsten Bäume umgepfropft, die zweite Hälfte habe ich ganz neugepflanzt. Alle Sträucher sind von mir 1957/58. Schwarze und rote Johannisbeer sie sind aus der Staatsschule Denzlingen, wo eine Eschbacherin arbeitet. Die Obstbäume an der Ostwand sind mit Ausnahme des Jakobiapfelbaums von mir, beginnend im Süden mit dem Klarapfel, Glockenapfel, Onatario usw. In der Nordecke ist die feinste Birne: Gute Luise. Im Gartenkämmerchen waren alle Zettel mit Alter und Herkunft. Herr Kurt Willmann, mein Freund von der Anthroposophie in Wahlwies er hat die Rosen je nach Lage gepflanzt, im Hauptgarten und im Vorgarten. Auf dem ehemaligen Schlackenhaufen hat Frau Willmann einen kleinen Botanischen Garten angelegt. An der Leichhallenwand war die edelste Rose dort, die leider einging. Unsere liebe Schildkröte war im hinteren Garten, ihr Haus steht noch dort. Sie selbst ist bei meinem Bruder und trauert Eschbach nach.

Das Wasser im Garten ist der eigene Pfarrbrunnen, an dem die Schmiede und der Maierhof Grundbuchmäßig Anteil haben. Die noch tätige Brunnenstube ist eben in Asals Garten, die zweite Stube ist leer, die Leitung geht unter dem Bach durch. Wir hatten auch Dachrinnenwasser für den Vorgarten gesammelt. Da Sie wie ich sah sehr stark misten konnten, trieben die Bäume stark, die Gefahr von Baumkrankheit, besonders auch rote Spinne und Schorf besteht. Stachelbeermehltau bekämpft man durch Abzwicken der Spitztriebe im Winter wo die Sporen überwintern.

Der Garten war meiner treuen Rosalia ihre Freude, und ich sorgte für die Bäume, nebenher war ich noch Wanderwegwart des Schwarzwaldvereins und konnte von dort auch Waldbeeren mitbringen. Auf dem Pfarracker Reckenberg hatte ich zwei eigene Naturschutzzonen, wobei mir Herr Willmann sehr half. Nun ist dort alles von den Schafen weggefressen und kahl.

Im Vorgarten, wo Sonne ist haben sie auch die alte Edelrebe (siehe Hinweis im Dreisamtalbuch) und den Feigenbaum. Am wärmsten ist es an der Waschküchenwand, dort waren die Tomaten, im alten Brunnentrögle Blumen. Gegenüber Apfelbaum und Kirsch- und Zwetschgenbaum. Nisthöhlen für Vögel habe ich auch aufgehängt, aber nur mit engen Fluglöcher für die Meislein, die das Ungeziefer fern halten. In der Scheuer waren Fledermäuse, deswegen ist dort oben ein Ziegel mit Einflugloch. Auf dem Kirchenspeicher ist die zweite Art Fledermäuse. Am Thers. Dach hatten wir auch die seltene Art Sturmschwalbe. Der Maierhof hat noch Stall- und Hausschwalben. Keine Fliegen am haus, solange Schwalben da sind.

Also viel Schönes in Eschbach. Aber wichtigst: Bruderdienst und zu achten, dass Diakon Norbert Graf, mein lieber Oberlehrer, hier ein sehr gutes Berufsbild des Diakon geschaffen hat.

Da ich in Völkersbach von den Pfarrangestellten sehr gut versorgt werde, brauche ich also keinen Zehnten von den Früchten meines früheren Gartens.

Mit freundlichem Gruß an Sie und Ihre Familie.

Ihr J.H. und Frau Irma Seibel

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J.H. 1988

Nur durch meinen Verzicht auf 1. September 1981 war zu erreichen, dass das Pfarrhaus Eschbach staatliche Baupflicht restauriert werden konnte. Sonst wäre die Restaurierung von Oberried Kirche dran gekommen, eine Arbeit, die viele Jahre und viel Geld kosten wird. Ein Weiterleben im Haus war nicht mehr möglich die Ölofen kaputt, Kamine unmöglich. Totalabbruch wäre das billigste gewesen Denkmalamt dagegen! Zum Pfarrverweser wurde Pfarrer Läufer bestellt. Er betrachtete sich sogleich als Pfarrer und machte sogleich eine wallfahrt nach Santiago de Compostella. Nach seinem Willen sollte kein Priester in das Pfarrhaus einziehen! Auf keinen Fall sollten die Patres von Stegen die Pfarrei bekommen! Eschbach Filiale von St.Peter. So holte er sich den Diakon Hackes ins Haus. Dieser aus Dortmund ist Sprecher der Diakone, hat eine Ferienwohnung in St.Peter, daher oft nicht da. Nach einem Jahr merkte er, dass das haus wenig Sonne hat. Die Zentralheizung wurde eingebaut. Grundstruktur des Hauses geändert; seine Werkstatt ihm sehr wichtig. Möbelstücke aus früherer Zeit: weg! Garten umstrukturiert, ganz für die Kinder eingerichtet. Vorgarten, ein Prachtstück früher: zugepflastert! Feigenbaum: fort! Rosenanlage: fort! Ich musste meine Möbel zum Teil verschenken, verstellen. Schöne Stücke holt man sich, beseitigte die aufgeklebten Zettel. Ich hatte in einige Gegenstände den Pfarrstempel gedrückt, um Gestohlen-werden zu verhindern. Gestohlen sind: 1. Das schöne Büchlein von Pfarrer Steyrer über die Schwarzwälder Uhr! 2. Die schöne große Eckkommode vom großen Zimmer 2. Stock Dr. Helm. Meisner hat sie! Nur mit Mühe konnte ich den alten Pfarrhaustisch (300 Jahre alt) als Zelebr. Altar retten! Das Lindenbergbild von Göser war auch bereits in St.Peter!

Das Lindenberg-Wallfahrtsbild tat er sofort weg von dem Platz rechts beim Seitenaltar Richtung Lindenberg in den Chor und lies es festschrauben.
(Das jetzigen Lindenberger Wallfahrtsbild auf dem Lindenberg ist als Kopie des hiesigen im letzten Jahrhundert entstanden. Das hiesige Bild trug eben ein modisches Kleid jener Zeit.  Die gläserne Kapsel am Kindchen enthält das Orginal des kleinen Holzkreuzchens, welches seit Bestehen der Wallfahrt eine große Bedeutung hat.
Vorträge des derzeitigen Pfarrers von Eschbach zur Förderung der Lindenbergwallfahrt‚ welche mehrfach auf dem Lindenberg selbst bei den Männern der Ewigen Anbetung und im Ibental stattfanden‚ haben u.a. auch den Nachteil, daß der Wunsch aufkommt, es soll alles Wertvolle, was einst auf dem Lindenberg war, von Eschbach wieder dorthin zurück gegeben werden. J. H. 1969)

Gerettet wurde: der größte Teil der Bibliothek von Pfarrer Gustenhofer. Ich übergab ihn der Klosterbibliothek Beuron. Von Glück kann gesprochen werden, dass Familie Siegel die Nachfolge von Familie Thoma angetreten hat. Durch den Aufwuchs des Waldes am Winterberg wird wiederum weniger Sonne zum Pfarrhaus kommen. Die Wirkung der vorhandenen Wasseradern wird man wohl auch einmal erkennen. Das Krebsleiden von Rosalia war durch diese Ursache verstärkt! Wo einst das Gastzimmer des Pfarrhauses war, ist jetzt das WC. Wegen des Gastzimmers hatte Steyrer dort ein Fresco: Mariä Heimsuchung angebracht! Falsch ist auch die Behauptung im Kirchenführer: Göser habe sich im Hochchorbild selbst dargestellt! Er hat nur dieses Bild signiert! Simon Göser pnxit!

Daß bei der 200 Jahrfeier der Grundsteinlegung,, zu der ich geladen war, die Kirche nur ½ besetzt war, ist typisch, fast das ganze Neubaugebiet geht nach Stegen.

Froh und dankbar bin ich, dass Max Spitz und ich als letzte Maßnahme vor der Eingemeindung die Friedhofserweiterung durchgesetzt haben vor allem gegen die Sommerbergler, die nicht gern auf den Friedhof schauen wollten. Darum auch die drei Priestergräber: der erste, der bedeutenste und der letzte Pfarrer von Eschbach.

Es stellte sich auch heraus, dass aus einer Rinne vom Berg unter dem Haus Erhart eine Wasserader fließt (Mitursache für den Tod von Alfred Erhart). Sorgen möchte ich auch für ein würdiges Grab von Krone-Slomski, die so liebe Hausgenossen waren. Trotz Kennzeichnung hat Herr Hackes auch da rücksichtslos geschaltet. Daß es wieder Schäden durch Laub in den Dachrinnen gibt, ist auch Folge von Besserwisserei!

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Völkersbach, 19. Juni 1988

Zur Zeit- und Familiengeschichte

Das Jahr 1917 in meinem Leben (zeitliche Angaben aus dem Gedächtnis)

Allgegenwärtiger 1. Weltkrieg: nach der Niederlage bei Verdun das Ende bereitet sich vor Vater in großer Gefahr, aber voll Gottvertrauen meine Leute beten für mich. Harter Winter, im Frühjahr Grippeepedemie, erstmals. Viele Kinder sterben von Mieswebers Wagensteig: 5, 3 in einer Woche!

Im Sommer Hamsterei der Freiburger: Familie Schmitt, Krone schickt Familie Edmund Husserl mit Assistentin Edith Stein in mein Elternhaus. Edith Stein empfängt dabei tiefe Eindrücke in die echte Frömmigkeit der Katholiken. Ich hab die Hühner gackern hören. Magd Albertin jetzt kunt des Mensch zu der Viehtür ri! Im Herbst: wir hatten auf Miesers Feld Kartoffeln gepflanzt und waren froh drum; nun kamen die Ratten und fraßen sie uns. Albertine ging mit der Mistgabel an sie. Thomasbauer, der allein daheim war und die Nachbarhöfe versorgen musste, brachte uns eine scharfe Katze, die mit den Ratten kämpfte. Man gab ihr Speck, damit sie die Ratten nicht fraß! Unsere einzige Sau bekam Scharlach; wir machten eine Fußwallfahrt zum heiligen Antonius Sautoni nach Neukirch. Die Sau wurde wieder gesund. Alle Bratwürste waren zu verschenken an arme Leute.

Der Vater hatte im Sommer 14 Tage Urlaub. Es musste das Heu heimgetragen werden, der Hausbrunnen war kaputt und zu flicken.

Ich kam ins 1. Schuljahr, hatte zuvor ein Karfreitagsei zu essen bekommen (Aberglaube?!). Unser Lehrer war Herr Mußler, der uns jeden Tag verhauen hat. Wir wurden in der Reihe der Dummheit in die Bänke gesetzt. Mein Vetter Alois Reich kam an die letzte Stelle, es hieß, es genügt, wenn er den Namen schreiben kann.

Im jahr zuvor hatte ich die erste Fußwallfahrt für den Vater gemacht mit Mutter und Marie: Zweriberg, St.Peter Soldatenfriedhof, Kirche, (Subregens Nik. Gihr gab mir seinen Segen!) dann auf den Lindenberg, wo Schwester Jeremia dem kleinen Büble ein Gutsele gab, woran sie sich nach 50 Jahren noch erinnerte. Spätabends kamen wir dann heim! Im bewußtsein aber: Das Beten hilft!

In der Pfarrei St.Märgen war Pfarrer Albicker krank geworden. Er hatte als Pfarrer immer noch 2 mal in der Woche Religions-Unterricht in den Schweighöfen gehalten, der Vikar Glashütten und Wildgutach. Unsere schönen Glocken waren da geblieben, läuteten zm Trost und Trauer. Großvater Peter Rombach war noch Bürgermeister, 1919 dann seine Goldene Hochzeit. Vikar Tröndle besorgte lange die Pfarrei und wäre gerne Nachfolger geworden. Als kleines Büblein half ich gerne dem Mesner beim Läuten am Werktag. Am Sonntag läuteten die Schweighöfer und haben uns Dörfler hinausgehauen. Als Tröndle von meiner Pirmir 1935 hörte, frug er, wer dieser Pirmiziant sei: man sagte es ihm. Er: Was, sell klei kropfig Sepple!

Am Samstag wurde ich mit Marie regelmäßig zum Rosenkranz nach StMärgen geschickt und bekam dann von der Schlenkernäherin ein Bildchen. Wegen der Kriegsnot war immer mittags 12-1 Uhr Kriegsbetstunde in der Kapelle; kamen wir nicht dorthin, dann wurden wir auf den Ohmen geschickt. Die schönen Glocken durfte St.Märgen behalten! Erst die Nazi brachten sie fort, weil sie wegen der Lästerung im Hirschen zur Sühne geläutet hatten. Der Bochumer verein lieferte dann für Reichsmark und Speck schlechte Stahlglocken, die 1988 noch da sind; Tausch oft angeboten. Saum soll neu beschaffen; Pfarrgemeinderäte erschweren die Sache sehr.

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Völkersbach, 29. August 1988

An das Bürgermeisteramt Stegen – Ortschaftsrat Eschbach.

Betr. Priestergrab in Eschbach.

Unser Dekan H.H. G.R. Litterst hat uns Priestern die gute Auflage gemacht, bezüglich Todesfall wichtige Daten dem Dekan vorweg mitzuteilen, damit im Ernstfall nicht noch nach dem Testament usw. geforscht werden muß.

Das ist auch in meinem Falle geschehen und dabei meine letzte Pfarrei genannt. Meine Angehörigen in St.Märgen sind damit einverstanden.

Nun wollte ich vor den noch leer stehenden Grabstein eine Gedenktafel für die früheren Seelsorger anbringen. Die Erhaltung des Friedhofes mit der Einrichtung der Leichenhalle war ja die letzte Entscheidung der Gemeinde Eschbach vor der Eingemeindung. Einspruch gab es von einigen reichen Bewohnern obendran, de nicht gern auf den Friedhof schauen.

Nun habe ich festgestellt, dass das Grab von Pfr. Mattes in Gengenbach nicht mehr besteht, das Grab von Pfr. Wilh. Gärtner, der unter dem ungesunden Pfarrhaus Eschbach so sehr gelitten hat am Rand des Hockenheimringes auch keine sichere Zukunft hat. Priestergräber sind auch eine Visitenkarte einer Pfarrgemeinde.

Daher mein Bemühen für die Gedenktafel für deren nicht geringe Kosten ich aufkomme. Nun teilt mir Steinmetzmeister Kleiner mit, die Aufstellung auf Allerheiligen sei fraglich, da Pfr. Läufer Bedenken angemeldet habe. Er möchte zum Entwurf Stellung nehmen. Ich bitte nun den Ortschaftsrat, der ja für den Friedhof zuständig ist, ihn um Stellungnahme zu bitte. Wenn er ablehnt, kann die Aufstellung nicht erfolgen. Die Diskussion ist auch verschärft worden, dass wir den 84. Geburtstag von Frau Krone gefeiert haben, was bei einigen Leuten Missfallen hervorrief.

Es ist nun leider so: In Gegenden, wo Überfluß an Geistlichen, Überangebot an hervorragenden Kirchenräumen und großartigen Chören usw. ist, streitet man. Wo große Priesternot, wie hier, ist man froh, wenn man wenigstens einen Priester hat, auch wenn er alt ist und nicht gut predigt. Dazu Weiteres im NT od. z.B. So.Ev. 22.So.i.J.

Ich beabsichtige, am Kirchweihsonntag nach Abhaltung meiner Gottesdienste hier, nach St.Märgen zu fahren um am Gräberbesuch am Montag dort teilzunehmen.

Mit herzl. Gruß

Euer Joseph Hog

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200 Jahre Eschbacher Kirche 1790-1990

Wir feiern Jubiläum der Eschbacher Kirche. Auch ich, gebeten zu sprechen, tue es gerne, sehe mich aber auch berufen, zu sprechen über das Eschbacher Pfarrhaus, das ich erlebt und erlitten habe. Josef II. hat die Lindenberg Wallfahrt verboten. Ich stand einmal an seinem Grab in Wiens Kapuzinergruft. Ich sagte: Du bist schuld, daß ich Pfarrer von Eschbach bin. Er ließ auf sein Grab schreiben: Hier ruht der Mann, der all seine Pläne scheitern sah!

Daß die Kirche so steht, am schattigsten Platz im Tal, verdanken wir dem grimmigen Feind des Abtes von St. Peter, den Kirchenreferenten in Karlsruhe , Häberlin. Der Abt wollte die Kirche dorthin stellen wo der Friedhof ist, sie mußte dorthin wo sie steht, damit der Staat keine zweite Brücke bauen mußte.

So kam es, daß sie nicht nach Osten sondern nach Nordwesten geneigt ist und das Pfarrhaus auf der Wohnseite keine Sonne hat. Zu meiner Zeit war es auch nicht möglich im Winter zu baden oder zu duschen. Mein Gesuch wurde abgelehnt Schauen Sie, daß Sie aus diesem kranken Haus herauskommen . Meine gute Rosalia ist daran gestorben. Nun weiß ich, was Leiden im Leben zu bedeuten haben und in meinem Leben habe ich die Leiden zweier Weltkriege erlebt.

Ich darf auch Grußwort sprechen: besonders von dem Feriengast: Franz Hengsbach, Bischof und Kardinal von Essen. Er hat mich einmal zum Gegenbesuch eingeladen: Essen, wo man vor Ruß und Rauch kaum eine Sonne sieht.

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Ritus bei der Beerdigung der Kaiserin Maria Theresia in der Kapuzinergruft, Barfüßergasse, Wien:

Bote: Es kommt Maria Theresia, die Kaiserin des hl. Rom. Reiches und bittet um Einlass!
Antwort: Die kennen wir nicht!
Bote: Es kommt Maria Theresia, Mutter von 16 Kindern und fürsorgende Helferin der Armen: Sie bittet um Einlass
Antwort: Auch die kennen wir nicht!
Bote: Es kommt die arme Sünderin Maria Theresia und bittet um Einlass!
Antwort: Die kann kommen!

Maria Theresia ließ für sich die Gruft bauen und nach der Fertigstellung wollte sie die Gruft sehen. Man ließ sie an einem Seil hinunter, beim Versuch sie heraufzuziehen, brach das Seil.
Neben ihr ist der Sarkophag für Josef II., der die schlichte Inschrift trägt:
Hier ruht der Mann, der all seine Pläne scheitern sah!
Anläßlich einer Maria-Zell Wallfahrt war ich dort und sagte zu ihm: „Du bist schuld, daß ich Pfarrer von Eschbach bin“ und betete für ihn. Durch sein Edikt ist die Wallfahrt auf dem Lindenberg geschlossen worden; das Wallfahrtsbild kam am 1.9.1790 nach Eschbach, nachdem zuvor das ganze Material und die Kunst- und die Kultgegenstände dorthin gebracht waren. Sein Befehl bzw. der seines Kirchenministers, des abgefallenen Pfarrers von St. Martin Freiburg.: Häberli, schufen das ungesunde Pfarrhaus, das in 190 Jahren kaum ein Pfarrer gesund verlassen hat. Die Fresken von Simon Rösser i.E. zeigen auch Maria Theresia als Model für die Mutter Anna. Marie Antoinette zog ja auf ihrer Brautfahrt durch Stegen - Freiburg - Paris. 1792 wurde der König, sie und ihre Kinder enthauptet. Bild der Maria bei der Verkündung mit dem schlanken Häuschen (ohne Perücke). Wissenschaftliche Arbeit darüber von Prof. Mühleisen (Augsburg, früher St.Peter).

Handschriftlich angefügt: Es wäre gut, wenn auch manch ein Mitbauer dorthin ginge! und nicht nach Santiago de Compostela
- Pfarrer Hog von Eschbach  -